Studierende protestieren gegen Kürzungsmaßnahmen – Professor_innen fordern undemokratischen Eilbeschluss des Rektorats

Pressemitteilung vom 25.02.2015IMG_20150128_081412028

Heute blockierten erneut zahlreiche Studierende die Sitzung des Akademischen Senats, um die geplanten Kürzungsmaßen an der Universität Bremen zu verhindern. Die Studierenden wollen die jahrelange Unterfinanzierung der Uni genauso wenig hinnehmen, wie die geplanten Kürzungen von 5, 8 Millionen Euro. Sie fordern eine Ausfinanzierung der Bremischen Hochschullandschaft. „ Der Protest der Studierenden ist absolut notwendig, die Kürzungen werden sich definitiv in der Lehre niederschlagen.Vor dem Hintergrund der unzureichenden Grundfinanzierung, überfüllten Seminaren und Lehrenden, die unbezahlte Mehrarbeit leisten, um die Qualität der Lehre noch irgendwie zu gewährleisten, sind weitere Kürzungen im Hochschulbereich nicht zu verantworten“, sagt Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Bremer LINKEN, die seit Monaten an den Protesten beteiligt ist. (mehr …)

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Gerätelager statt Veranstaltungszentrum? – „Altes Sportamt“ als kulturellen Raum erhalten

Pressemitteilung vom 10. Februar 2015

Das soziokulturelle Zentrum „Altes Sportamt“ im Ortsteil Peterswerder ist von Schließung bedroht. Die seit 2011 laufende Zwischennutzung soll zugunsten eines Gerätelagers für Sportvereine beendet werden. Aktuelle Pläne werden nach Medienberichten gerade bei der städtischen „Immobilien Bremen“ beraten. Die NutzerInnen des „Sportamtes“ sind an diesen Überlegungen bisher nicht beteiligt. Miriam Strunge, jugendpolitische Sprecherin der LINKEN. Bremen, kritisiert diese Pläne:

„Einem Lagerraum für Sportgeräte eine höhere Priorität einzuräumen, als einem unkommerziellen und breit aufgestelltem Kunst- und Kulturprojekt, ist für mich vollkommen unverständlich. Räume für Kunst, Theater, Lesungen und Partys müssen erhalten und unterstützt werden. Das Alte Sportamt stellt kostenlos Ateliers zur Verfügung, um unkommerzielle Kunst zu fördern, und alle Veranstaltungen sind grundsätzlich ohne Eintritt, damit kulturelle Teilhabe nicht am nötigen Kleingeld scheitert. Deshalb ist dieser Raum besonders schützenswert und muss erhalten bleiben. (mehr …)

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