Perspektiven für das alte Sportamt bieten – Unkommerziellen Kulturraum in Bremen erhalten

IMG_20150403_195452428_HDRMiriam Strunge, jugendpolitische Sprecherin der LINKEN Bremen, zeigt sich verärgert über den Umgang von Immobilien Bremen gegenüber den Nutzer_innen des alten Sportamts.„Die Kulturschaffenden im alten Sportamt versuchen seit Monaten mit Immobilien Bremen ins Gespräch zu kommen und dürfen dann aus der Zeitung erfahren, dass sie für diesen Sommer noch einmal geduldet sind, danach aber raus müssen.

So geht man nicht mit Nutzer_innen um, das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich in den letzten Jahren für kulturelle Projekte, Konzerte und Filmabende im alten Sportamt eingesetzt haben.“

Seit Donnerstagabend ist das alte Sportamt besetzt, um so den Druck auf Immobilien Bremen, die im Auftrag der Bremer Politik öffentliche Liegenschaften verwalten, zu erhöhen und zu zeigen, dass das alte Sportamt zu Bremen gehört.

Strunge sagt dazu:

„Ich finde die Besetzung des Sportamtes absolut richtig. So wird der Kampf um den Erhalt von unkommerziellen Kulturraum in die Öffentlichkeit getragen.

Die große Solidarität, die die Aktiven im Sportamt von Bands und Bremer_innen erhalten haben, zeigt, dass Vielen der Erhalt des alten Sportamtes am Herzen liegt.“ Immobilien Bremen hat Gesprächsbereitschaft nach Ostern angekündigt.“Ich hoffe, dass Immobilien Bremen ein Angebot formuliert, dass der Verein Klapstuhl und die Nutzer_innen auch annehmen können.

Klar ist, dass das alte Sportamt als einer der wenigen unkommerziellen Räume in Bremen erhalten bleiben muss und dass Lösungen gefunden werden müssen, die eine dauerhafte Planung und Sicherheit für die Arbeit der Kulturschaffenden ermöglichen. Wenn Immobilien Bremen sich hier querstellt, erwarte ich klares Handeln von der Politik, für den Erhalt von Kultur auch jenseits der institutionalisierten Kulturförderung“, so Miriam Strunge abschließend.

Teile diesen Beitrag:Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone