Fraktion DIE LINKE konstituiert: Kristina Vogt als Fraktionsvorsitzende bestätigt, Rupp und Tuncel als Stellvertreter gewählt

H11392853_885092468203485_3154464007532167528_neute Mittag hat sich die neue Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft konstituiert. Die Linksfraktion besteht aus den acht Abgeordneten Kristina Vogt, Klaus-Rainer Rupp, Claudia Bernhard, Cindi Tuncel, Miriam Strunge, Sofia Leonidakis, Peter Erlanson und Nelson Janßen. Mit Nelson Janßen hat die Linksfraktion gegenüber der letzten Wahlperiode wieder einen Bremerhavener Vertreter in ihren Reihen. Die Fraktion ist mit vier weiblichen und vier männlichen Abgeordneten geschlechterparitätisch besetzt. Mit den neu gewählten Abgeordneten Nelson Janßen (24), Sofia Leonidakis (31) und Miriam Strunge (27) hat sich die Linksfraktion deutlich verjüngt.

Bei der Wahl zum Fraktionsvorstand wurde Kristina Vogt ohne Gegenkandidatur einstimmig (ohne Enthaltungen) in ihrem Amt bestätigt. Als stellvertretende Fraktionsvorsitzende wählten die Abgeordneten Klaus-Rainer Rupp und Cindi Tuncel, die beide bereits in der letzten Legislaturperiode der Bürgerschaft angehörten. Auch Rupp und Tuncel wurden einstimmig (ohne Enthaltungen) gewählt. Die Amtsdauer des Fraktionsvorsitzes wurde wie in der vergangenen Legislaturperiode auf vorerst zwei Jahre festgelegt, die der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden auf jeweils ein Jahr. 

Der Fraktionsvorstand bedankte sich nach der Wahl für das Vertrauen und freut sich auf die kommende Zusammenarbeit mit den alten11391524_885092484870150_2301686918861431940_n und neuen Mitgliedern der Fraktion DIE LINKE.

Als Schwerpunkt ihrer künftigen Arbeit erklärt die Vorsitzende Kristina Vogt, mit einer deutlich gestärkten Fraktion auch gestärkt gegen die Armutsentwicklung im Land Bremen vorzugehen und für die Umsetzung von Bildungsgerechtigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe gerade in den benachteiligten Stadtteilen zu kämpfen. Kristina Vogt: „Die historisch niedrige Wahlbeteiligung zur Bürgerschaftswahl am 10. Mai ist Ergebnis eines landespolitischen Regierungshandelns, das auf arme Stadtteile und Bevölkerungsgruppen nur notdürftig und völlig unzureichend zuging. Die soziale Spaltung in wie auch zwischen Bremen und Bremerhaven nimmt weiter zu, parallel dazu steigt die Zahl der sichtlich von der Politik abgehängten und resignierten NichtwählerInnen. Die ersten programmatischen Papiere von SPD und Grünen vermitteln leider den Eindruck, dass auch der nächste Senat nicht ernsthaft vorhat, diese Entwicklung aufzuhalten. Die Linksfraktion sieht sich klar in der Position, gegen die Gerechtigkeits- und Demokratielücke im Land Bremen mit aller Kraft anzugehen.“

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