Musik und kulturelle Eigeninitiative nicht behindern – Freiluftpartys ermöglichen!

P1100940Das Thema Freiluftpartys beschäftigt die Politik nun schon seit geraumer Zeit, ohne dass es für die Akteurinnen und Akteure zu akzeptablen Lösungen gekommen ist. Die derzeitigen Regelungen mit lediglich zwei ausgewiesenen Flächen und einer Beschränkung auf 100 Personen haben sich als nicht praktikabel erwiesen.

„Gerade in Zeiten, wo städtische Freiflächen durch zunehmende Wohnbebauung, steigende Mieten und Privatisierung des öffentlichen Raums immer weniger werden, ist es wichtig, dass für Jugend- und Subkulturen Freiräume und kreative Gestaltungsmöglichkeiten erhalten bleiben“,

so Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft. In Bremen gibt es eine aktive Szene, die Partys mit elektronischer Musik im Freien organisiert. Sobald die Polizei diese Partys entdeckt, werden sie aufgelöst und die Veranstalter*innen müssen mit Anzeigen rechnen.

Strunge weiter:

„Politik in einer Stadt wie Bremen sollte spontane Feiern im Freien ermöglichen statt behindern. Die derzeitige Praxis, solche Partys grundsätzlich aufzulösen, ist unverhältnismäßig repressiv und für alle Seiten frustrierend. Spaß haben und gemeinsam Feiern sollte von der Innenbehörde nicht behindert und kriminalisiert werden. Statt bürokratische und ordnungsrechtliche Ansätze zu verfolgen, sollten sich die Verantwortlichen für flexible und kooperative Lösungen öffnen und Freiluftpartys als Teil der kulturellen Vielfalt Bremens anerkennen.“

Die Linksfraktion möchte wissen, wie der Senat grundsätzlich zu dem Phänomen der Freiluftpartys steht und hat daher eine Große Anfrage zu der Thematik eingereicht. Diese findet ihr hier : Große Anfrage_ LINKE_Freiluftpartys in Bremen

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