Kurz notiert: prekäre Arbeit an der Musikschule

Wichtiger Bericht über prekärer Arbeit bei buten un binnen. Honorarkräfte der Musikschule Bremen haben mit mir gesprochen, weil sie ihre Arbeitsbedingungen nicht mehr akzeptieren wollen. Sie können von ihrer Arbeit kaum leben, weil die Honorare in den letzten 14 Jahren nicht erhöht wurden. Sie leben in Unsicherheit; können jederzeit gekündigt werden, bekommen kein Geld im Krankheitsfall & sind in den Ferien ohne Einkommen. Die Stadt Bremen darf darf den Kulturbetrieb nicht über die Ausbeutung der Beschäftigten finanzieren. Wir brauchen faire Arbeitsbedingungen auch in der Kultur. An der Musikschule heißt das, endlich wieder MusikerInnen fest anstellen und Honorare deutlich erhöhen. Dafür werde ich mich einsetzen!

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Kurz notiert: Bremer Vereinbarung ist gescheitert

Alle Jahre wieder: Bremer Statistik zeigt, die Ausbildungsplätze steigen im Schneckentempo, jetzt sind wir wieder auf dem Niveau von 2012. Wenn das so weiter geht, haben wir noch nicht mal in 20 Jahren eine Ausbildunggarantie. Das Problem ist erdrückend! Es fehlen mindestens 2000 neue Ausbildungsplätze, & die Regierung ist zufrieden, wenn weniger als 200 hinzukommen. Meine Forderung nach #Ausbildungsumlage findet die Wirtschaftsbehörde falsch. Dabei liegt auf der Hand: Die Bremer Vereinbarung hat versagt, die Ausbildunggarantie ist nur heiße Luft. Schluß mit Freiwilligkeit! Wir brauchen die Ausbildungspflicht für Unternehmen.

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Kurz notiert :Traumjob bei der Bundeswehr?

GefIMG_20150529_125836096_HDRährliche Verharmlosung der Bundeswehr als normalen Arbeitgeber. Sie wirbt mit Karrierechancen & Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Von der Wirklichkeit des Tötens, von verletzten Soldaten, von Traumata wird nichts erzählt. Deshalb hat die linksjugend solid Bremen die Bundeswehr bei der Jobmesse besucht, bis es Hausverbot gab. Gute Aktion! (mehr …)

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Kurz notiert: Gender-politischer Roll Back in der Bremischen Bürgerschaft

In Zukunft werden nur noch ein Drittel der Abgeordneten (33,7%) weiblich sein, denn das Personenwahlrecht benachteiligt Frauen. Am deutlichsten ist das Ergebnis der SPD:14 Leute sind über Personenstimmen eingezogen darunter zwei Frauen. Übrigens, junge Menschen sind auch benachteiligt, weil sie einfach weniger bekannt sind. Von 83 gibt es 3 Personen unter 30 im Parlament: Nelson Janßen, 24 (LINKE), Miriam Strunge, 27 (LINKE), Lenke Steiner 29 (FDP), alle über Liste eingezogen. Das Wahlrecht in seiner bisherigen Form ist hoch problematisch und muss verändert werden.

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Kurz notiert: Frauen*kampftag 08.März 2015

We don’t fight for flowers! Solange Frauen Opfer von Gewalt sind, solange Frauen als Sexobjekte betrachtet werden, solange Frauen überwiegend Care Arbeit leisten, ob sie wollen oder nicht. Solange Frauen nicht genauso Ernst genommen werden wie Männer, gehen wir auf die Straße! Für echte Gleichberechtigung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Für ein schönes Leben für alle jenseits von Patriarchat und Kapitalismus. Es gibt noch so viel zu tun, deshalb raus auf die Straße.

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