Fragestunde zum alten Sportamt

21761421_730788653778199_7138944783717359133_nDie FDP nervt in der Fragestunde der Stadtbürgerschaft mit tendenziösen Fragen zum alten #Sportamt & will wissen, ob Nutzer*innen an gewalttätigen Protesten am G20 Gipfel teilgenommen haben & ob sich Konsequenzen auf die zukünftige Nutzung ergeben. Ich habe deshalb nachgehakt, ob Nutzer*innen an friedlichen G20 Protesten teilgenommen haben & ob die Ausübung des Demonstrationsrecht Auswirkungen auf einen Leihvertrag mit der Stadt hat? Selbstverständlich nicht! Also liebe FDP, Schluss mit diesen Fragen! Reicht doch, dass andere Gruppen in der Bürgerschaft so einen Quatsch fabrizieren.

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Fraktion DIE LINKE kritisiert Auszugsaufforderung an das Alte Sportamt: Nicht-kommerzielle Kulturräume erhalten!

Die Nutzer*innen des Alten Sportamts haben eine offizielle Aufforderung erhalten, das von ihnen genutzte Gebäude in Peterswerder bis Ende Juli ‚besenrein‘ zu verlassen. Sollte ihr Verein Klapstul e.V. dieser Aufforderung nicht nachkommen, droht die Zwangsräumung. Miriam Strunge, kulturpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, kritisiert:

„Ein solcher Umgang mit den Aktiven des Alten Sportamts ist ein kulturpolitisches Armutszeugnis, leider nicht zum ersten Mal. Anstatt das nicht-kommerzielle Engagement mit verschiedensten kulturellen Angeboten zu würdigen, werden die Aktiven immer wieder in ihrer Existenz bedroht. Schon mit dem Hinhalten des Zuckernetzwerks bei der Suche nach Räumlichkeiten und der überzogenen Regulierung der Open-Air-Partyszene hat sich Bremens Kulturpolitik nicht von der offensten Seite präsentiert. Dabei hat der Koalitions-vertrag – zur Erinnerung – noch ‚den Erhalt und die Schaffung künstlerischer Freiräume‘ vorgesehen. Auch hieß es dort, dass Immobilien Bremen und WFB bereits 2015 für die Belange von Klapstul und Zuckerwerk Lösungen finden sollten. Diese Signale sind im Nachgang nur als heiße Luft zu verstehen, wenn nicht noch die Weichen umgestellt und die jungen Kulturschaffenden im Alten Sportamt akzeptiert werden.“ (mehr …)

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Perspektiven für das alte Sportamt bieten – Unkommerziellen Kulturraum in Bremen erhalten

IMG_20150403_195452428_HDRMiriam Strunge, jugendpolitische Sprecherin der LINKEN Bremen, zeigt sich verärgert über den Umgang von Immobilien Bremen gegenüber den Nutzer_innen des alten Sportamts.„Die Kulturschaffenden im alten Sportamt versuchen seit Monaten mit Immobilien Bremen ins Gespräch zu kommen und dürfen dann aus der Zeitung erfahren, dass sie für diesen Sommer noch einmal geduldet sind, danach aber raus müssen.

So geht man nicht mit Nutzer_innen um, das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich in den letzten Jahren für kulturelle Projekte, Konzerte und Filmabende im alten Sportamt eingesetzt haben.“

Seit Donnerstagabend ist das alte Sportamt besetzt, um so den Druck auf Immobilien Bremen, die im Auftrag der Bremer Politik öffentliche Liegenschaften verwalten, zu erhöhen und zu zeigen, dass das alte Sportamt zu Bremen gehört.

Strunge sagt dazu:

„Ich finde die Besetzung des Sportamtes absolut richtig. So wird der Kampf um den Erhalt von unkommerziellen Kulturraum in die Öffentlichkeit getragen.

(mehr …)

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