Hochschule

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Debatte zum elternunabhängigen BAföG

Die #FDP streut21617672_731632297027168_541887967703149658_n im Wahlkampf den Leuten Sand in die Augen & setzt sich für ein elterunabhängiges BAföG ein. Was gut klingt, ist eine Mogelpackung, denn ihr Modell stellt ärmere Studierende deutlich schlechter, sie haben am Ende 4000 Euro mehr Schulden als beim Status Quo. Da machen wir nicht mit! Wir wollen ein elterunabhängiges Bafög, dass bedarfsdeckend ist mit 1050 Euro monatlich. Also Augen auf bei der FDP, wirklich sozial gerecht geht nur mit uns! #dieLinke

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Bundeswehr? Nein Danke!

FÜR FRIEDLICHE FORSCHUNG UND LEHRE AN HOCHSCHULEN!

Diskussi14729284_1188523044527091_5333625723887445688_nonsrunde mit:

Prof. Dr. Wolfram Elsner (Uni Bremen)
Ralf Streibl (InformatikerInnen für Frieden)
Miriam Strunge (MdBB | DIE LINKE)

Dienstag 22. November 2016 um 19:00 in der Bremer Neustadt (Friedrich-Ebert-Str.101, SOS Kinderdorf-Zentrum)

 

Immer wieder werden an Uni und Hochschulen Forschungsprojekte bekannt, die Rüstungskonzernen dienen. Erfreulicherweise stoßen solche Kooperationen in Bremen regelmäßig auf breit getragene Kritik. Vor allem deshalb gibt es in Bremen – bundesweit einmalig – seit einem Jahr eine gesetzliche Zivilklausel, also ein formales Verbot von Rüstungsforschung.

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Hochschule Bremen und Wissenschaftssenatorin verstoßen gegen Zivilklausel

7. November 2016 Heute wurde in der Hochschule Bremen ein Rechtsgutachten im Auftrag des Vereins „NaturwissenschaftlerInnen-Initiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit (NatWiss)“ präsentiert. Der Gutachter kommt in Bezug auf den Regelungsgehalt, Wortlaut, Entstehungsgeschichte, Systematik und Zweck zu dem Schluss, dass ein Studiengang der Bundeswehr nicht mit dem Hochschulgesetz und mit der Zivilklausel der Hochschule Bremen vereinbar ist. Beide Klauseln sehen vor, dass Forschung und Lehre an öffentlichen Hochschulen im Land Bremen ausschließlich friedlichen Zwecken dienen darf.

Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, fordert die Auflösung des Kooperationsvertrages zwischen Hochschule Bremen und Bundeswehr: „Nein, die Bundeswehr ist nicht friedlich. Mit dem vorliegenden Rechtsgutachten läuft die anderslautende Auffassung des Senats ins Leere, der den Bundeswehrstudiengang für vereinbar mit der Zivilklausel hält. (mehr …)

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Fast 1000 Studierende auf der Warteliste für Studentenwohnheime – Politisch geschaffene Engpässe endlich beheben

1. Oktober 2016 Alle Jahre wieder zeigt sich die Misere im Segment des bezahlbaren Wohnraums auch anhand der Wartelisten des Studentenwerks: Momentan sind dort fast 1.000 wohnungsuchende Student*innen registriert. Die insgesamt 1.994 Wohnungen beim Studentenwerk sind voll ausgelastet.

Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE: „Dieser Engpass ist politisch bedingt. Bremen hat die bundesweit zweitschlechteste Quote an öffentlich geförderten Wohnungen für Studierende. Auf den Anstieg der Studierendenzahlen wurde nicht rechtzeitig reagiert, und die geplanten Ausbauziele liegen deutlich zu niedrig. Mit den aktuellen BAföG-Sätzen lassen sich viele WG-Zimmer oder Wohnungen auf dem privaten Wohnungsmarkt in Bremen gar nicht mehr bezahlen. Auch Studierende aus dem Ausland sind häufig auf Wohnungen des Studentenwerks angewiesen. Anders als z.B. die GEWOBA ist das Studentenwerk nicht an Profiten, sondern am Gemeinwohl ausgerichtet, deshalb würde die Schaffung zusätzlichen Wohnraums auch eine Entlastung für den gesamten Wohnungsmarkt im bezahlbaren Segment bedeuten.“ (mehr …)

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Kettenverträge ohne Ende: An der Hochschule für Künste arbeiten Lehrbeauftragte schon seit 20 Jahren ohne jede Sicherheit

Lehrbeauftragte sind das Herzstück der musischen Ausbildung an der Hochschule für Künste (HfK). Sie übernehmen 55 Prozent der Lehre im Fachbereich Musik. Die Arbeitssituation von vielen Lehrbeauftragten im Fachbereich Musik ist jedoch katastrophal. Ihre Honorare wurden seit Jahren nicht erhöht, sie erhalten keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, keine Rentenversicherungsbei- träge, und von Weihnachts- oder Urlaubsgeld können Lehrbeauftragte nur träumen. Hinzu kommt die dauerhafte Unsicherheit, ob das Beschäftigungsverhältnis weitergeht, denn alle Lehraufträge sind zeitlich befristet, oft nur auf ein oder zwei Semester. Eine Berichtsbitte der Fraktion DIE LINKE an die Wissenschaftssenatorin bringt nun neue erschreckende Zahlen auf den Tisch: Viele Lehrbeauftragte arbeiten seit Jahrzehnten ununterbrochen an der HfK ohne Aussicht auf Festanstellung.

35 Lehrbeauftragte arbeiten seit mehr als zehn Jahren an der HfK, weitere 20 Personen sogar seit mehr als 20 Jahren.

Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Bremer Linksfraktion, kommentiert: „Es ist ein Riesenskandal, dass wegen der Sparpolitik des Senats an einer öffentlichen Hochschule arbeitsrechtliche Standards so weit ausgehöhlt werden, dass Menschen über Jahrzehnte ohne jegliche Aussicht auf Sozialversicherung und Festanstellung Regelaufgaben in der Lehre übernehmen. Die Bremische Sparpolitik wird auf dem Rücken der Beschäftigten ausgetragen, die dafür auf ein angemessenes Gehalt, Sicherheit und Rentenansprüche verzichten müssen. Ein Lehrauftrag führt unter diesen Bedingungen direkt in die Altersarmut. Für die Behörde lohnt sich die Ausbeutung der Lehrbeauftragten, denn sie sind deutlich günstiger für das Land als reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. (mehr …)

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Bundeswehr-Studiengang trotz Zivilklausel? Keine Kooperation mit der Armee an der Hochschule Bremen!

Die Bundeswehr stellt sich für die Zukunft auf und investiert in ‚Digitale Kräfte‘<, heißt es im Rahmen der aktuell laufenden Werbeoffensive des Verteidigungsministeriums. An der Hochschule Bremen soll vor diesem Hintergrund zum kommenden Wintersemester ein dualer Studiengang ‚Internationaler Frauenstudiengang Informatik‘ mit der Bundeswehr eingerichtet werden – nach Auffassung der Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE ein klarer Verstoß gegen die hochschuleigene Zivilklausel und das Bremische Hochschulgesetz.

Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, kritisiert: „Bei einem dualen Studiengang entscheidet allein der Auftraggeber – hier die Bundeswehr – über die Vergabe der Studienplätze. Immer mehr duale Studiengänge, die aufgrund der Unterfinanzierung eingerichtet werden, gefährden deshalb die Offenheit des Hochschulzugangs. Insofern ist im konkreten Fall des Bundeswehrstudiengangs schon der Titel ‚Internationaler Studiengang‘ reine Propaganda, weil bei der BundIMG_20150529_125836096_HDReswehr nur Menschen mit deutscher Staatsbürgerschaft studieren dürfen. Der Auftraggeber wird auch auf die inhaltliche Ausrichtung des Studiengangs Einfluss nehmen wollen – schließlich bezahlt die Armee ja auch für die vorgehaltenen Studienplätze.“ (mehr …)

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Raumnot für Lehrende und Studierende beenden: Die Universität braucht ein zusätzliches Seminargebäude

„Die Raumsituation an der Uni Bremen ist miserabel. Durch die Umstellung von Diplom zum Bachelor- und Mastersystem haben sich die Lehrveranstaltungen in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht, aber es sind keine zusätzlichen Seminarräume entstanden“,

erklärt Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Linksfraktion in der Bremischen Bürgerschaft. Strunge weiter: „Durch die fehlenden Räumlichkeiten müssen Seminare in den Abendstunden bis 20 Uhr, teilweise sogar bis 22 Uhr, oder am Wochenende angeboten werden. Konzentriertes Lernen ist dann kaum noch möglich und Lehrende und Studierende mit kleinen Kindern sind wieder mit der Unvereinbarkeit von Beruf beziehungsweise Studium und Lehre konfrontiert. Trotz Verlegung von Seminaren in die Abendstunden reichen die Seminarräume vorne und hinten nicht. So musste die Uni 2013 sogar Räumlichkeiten des Atlantic Hotels anmieten, um Vorlesungen stattfinden zulassen.“ (mehr …)

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Zentrum für Humangenetik vor dem Aus: Fraktion DIE LINKE kritisiert Kürzungen an der Uni

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Der Akademische Senat der Uni Bremen hat heute mit Wirkung zum 30. September 2015 über die Schließung des Zentrums für Humangenetik (ZHG) entschieden. Miriam Strunge, wissenschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, kritisiert:

„Dieser Beschluss verdeutlicht noch einmal die Folgen des verfehlten rot-grünen Wissenschaftsplanes 2020 und der verordneten Sparpolitik im Hochschulwesen. Das Zentrum für Humangenetik  leistet seit Jahren hervorragende Arbeit im Bereich der Tumorforschung und ist ein international anerkanntes Institut. Auch bei Studierenden ist die Humangenetik, insbesondere in der Betreuung von Abschlussarbeiten, beliebt. Damit leistet das Zentrum auch einen wichtigen Beitrag für die Lehre. Eine Schließung des ZHGs ist inhaltlich nicht zu begründen, deshalb wird ausschließlich finanzpolitisch argumentiert. Die Uni ist gezwungen, irgendwo zu sparen, also wird das Zentrum für Humangenetik geschlossen, egal, wie erfolgreich und gesellschaftlich relevant die Forschung ist. Dabei erhält die Krebs- und Tumorforschung  in der heutigen Zeit immer größere Bedeutung. Deshalb hätte man unbedingt nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für das Zentrum suchen müssen.“ (mehr …)

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Uni braucht mehr als reine Wissensvermittlung: Kulturraum ‚Souterrain‘ erhalten!

IMG_20150615_140027619_HDRDer selbstverwaltete Kulturraum „Souterrain“, ehemals Café Kultur, an der Uni Bremen ist von akuter Räumung aufgrund baurechtlicher Bedenken bedroht. Aus Protest gegen die Schließung ist das ganze Café mit Sofas, Lampen und Kaffeemaschine in die Glashalle der Universität umgezogen.

Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der LINKEN kritisiert die Räumungsanordnung: „Die Universität braucht selbstbestimmte, unkommerzielle Räume in denen Austausch, Vernetzung, Kunst, Kultur, Politik und Entspannung Platz haben. Die plötzliche Räumung ist ein Schlag ins Gesicht für alle Studierenden, die in den letzten drei Jahren das Kulturprojekt aufgebaut haben. Ich erwarte von der Universitätsleitung ein klares Ja zum Erhalt des selbstverwalteten Kulturraums und unbürokratische Lösungen, die längerfristige Perspektiven für das Projekt ermöglichen. Eine Schließung des Souterrains ist keine Option und muss vom Tisch.“

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Ganz ohne Mut – Rektor setzt per Eilbeschluss Kürzungen an der Universität durch

IMG_20150128_090645324Pressemitteilung vom 5. März 2015

Gestern wurde bekannt, dass Uni-Rektor Bernd Scholz-Reiter einen Katalog von 17 Kürzungsmaßnahmen für die Universität im Alleingang beschlossen hat. Nachdem Studierende seit Dezember die Sitzungen des Akademischen Senats blockiert hatten, um Kürzungen zu verhindern, übergeht der Rektor das höchste beschlussfassende Gremium, den Akademischen Senat, und entscheidet per Eilbeschluss.

„Ich bin enttäuscht, wie leicht der Rektor und die Professor_innen vor der  Bremer Regierung einknicken. Wir alle wissen, dass die Universität seit Jahren unterfinanziert ist und keine weiteren Kürzungen mitmachen kann, ohne bedeutend geschwächt zu werden. Aber nur die Studierenden hatten den Mut, sich ernsthaft gegen die Kürzungen zu positionieren. Auf Unterstützung des Rektorats hofften sie vergeblich“, so Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der LINKEN Bremen.

Strunge, die als Studentin selbst an den Protesten beteiligt war, weiter: „Es ärgert mich wirklich, dass der dauerhafte Protest nicht ernst genommen wurde. Die Studierenden wollten die Möglichkeit eröffnen, im Wahlkampf neu über die Kürzungspläne zu verhandeln und die Sparpolitik im Hochschulwesen grundsätzlich in Frage zu stellen. Diese Chance wurde nun vertan.“

„Den Eilbeschluss des Rektors halte ich für undemokratisch, auch wenn er die Professor_innen auf seiner Seite hat, die die Mehrheit im Akademischen Senat stellen. Es zeigt vielmehr das strukturelle Demokratiedefizit in der Universität auf, wenn die Forderung von zwölf Professor_innen oder der Eilbeschluss eines Rektors mehr wiegen als die Beschlüsse, die die Vollversammlung der Studierenden gegen die Kürzungen verabschiedet hat. Demokratie sieht für mich anders aus“, findet Miriam Strunge.

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Für eine gut ausgestattete, demokratische und friedliche Hochschullandschaft

Auszug aus dem Wahlprogramm DIE LINKE Bremen

An Uni und Hochschulen im Land studieren 35000 Menschen, in der Wissenschaft arbeiten direkt und indirekt über 20000 Beschäftigte. Dennoch führt die Landesregierung seit Jahren massive Kürzungen durch, die den Hochschulstandort Bremen gefährden. Die Summe, die Bremen aktuell für die Hochschulen und Institute ausgibt, liegt unter der von vor zehn Jahren. 2014 verabschiedete der Senat gegen die Proteste von Studierenden, Beschäftigten und der LINKEN den Wissenschaftsplan 2020, mit dem einschneidende Kürzungen und Fächerschließungen verbunden sind. Mit dem Studiengang Psychologie wurde das am stärksten nachgefragte Fach zur Schließung vorgesehen. Bremen wird aufgrund der aktuellen Kürzungsrunde mehrere tausend Studienplätze verlieren, Schüler*innen werden sich nach ihrem Abschluss in anderen Bundesländern bewerben müssen, die Konkurrenz um die vorhandenen Studienplätze wird größer und die Zugangshürden zum Studium werden weiter verschärft. Der Personalabbau in Lehre und Verwaltung führt zu höherer Arbeitsbelastung, was zudem die Studienbedingungen verschlechtert. (mehr …)

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Studierende protestieren gegen Kürzungsmaßnahmen – Professor_innen fordern undemokratischen Eilbeschluss des Rektorats

Pressemitteilung vom 25.02.2015IMG_20150128_081412028

Heute blockierten erneut zahlreiche Studierende die Sitzung des Akademischen Senats, um die geplanten Kürzungsmaßen an der Universität Bremen zu verhindern. Die Studierenden wollen die jahrelange Unterfinanzierung der Uni genauso wenig hinnehmen, wie die geplanten Kürzungen von 5, 8 Millionen Euro. Sie fordern eine Ausfinanzierung der Bremischen Hochschullandschaft. „ Der Protest der Studierenden ist absolut notwendig, die Kürzungen werden sich definitiv in der Lehre niederschlagen.Vor dem Hintergrund der unzureichenden Grundfinanzierung, überfüllten Seminaren und Lehrenden, die unbezahlte Mehrarbeit leisten, um die Qualität der Lehre noch irgendwie zu gewährleisten, sind weitere Kürzungen im Hochschulbereich nicht zu verantworten“, sagt Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der Bremer LINKEN, die seit Monaten an den Protesten beteiligt ist. (mehr …)

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Fritz Storim ist zurück: Studiengang ‚Informatik‘ gibt kritischem Denken an der Uni wieder einen Raum

Pressemitteilung vom 10. Oktober 2014

Pünktlich zu Semesterbeginn gibt es eine erfreuliche Nachricht für alle Studierenden, die einen Blick über den Tellerrand des wissenschaftlichen Mainstreams werfen wollen. Im Seminar von Fritz Storim können Studierende verschiedener Fachrichtungen sich zu aktuellen politischen Themen weiterbilden. Nachdem die Politikwissenschaft Storim den Lehrauftrag entzog, gab es Protest. Nun wird das Seminar unter dem Dach der ‚Informatik‘ wieder angeboten und ist für alle Interessierten offen.

In Storims Seminaren analysieren Studierende nicht nur den Ist-Zustand, sondern gehen gemeinsam der Frage nach, wie Gesellschaft verändert werden kann. Waren solche Angebote an der Uni Bremen einst selbstverständlich, wollte das Institut für Politikwissenschaft Fritz Storim zu diesem Semester unbedingt loswerden und verweigerte ihm die Verlängerung seines Lehrauftrags, den er seit 1992 unentgeltlich ausübt.

Dazu erklärt Miriam Strunge, hochschulpolitische Sprecherin der LINKEN. Bremen: „Es ist ein Armutszeugnis, dass ein Seminar, das die herrschenden Verhältnisse ernsthaft in Frage stellt, gestrichen werden sollte. Es passt wohl nicht ins Profil der Exzellenzinitiative. Wir brauchen aber gerade mehr kritische Seminare und nicht weniger, sonst kann der umfassende Bildungsanspruch einer Universität nicht gewährleistet werden.“ (mehr …)

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